Nicht jedes Webprojekt braucht dieselbe technische Grundlage. Manchmal ist ein gutes CMS der richtige Weg, manchmal eine schlanke Eigenentwicklung und manchmal eine eigene Plattform, die genau auf den Prozess zugeschnitten wird.
WordPress
WordPress ist oft dann eine gute Wahl, wenn Inhalte regelmäßig gepflegt werden sollen und der Wunsch nach redaktioneller Freiheit im Vordergrund steht.
Viele Anforderungen lassen sich mit vorhandenen Erweiterungen abbilden. Das macht WordPress pragmatisch, schnell anschlussfähig und für kleinere bis mittlere Unternehmensseiten sehr attraktiv.
Die Kunst liegt im Weglassen. Nicht jedes Plugin muss installiert werden, nur weil es existiert. Ein gutes WordPress-Projekt bleibt verständlich, updatefähig und im Backend so aufgeräumt, dass man gerne damit arbeitet.
Weblication
Weblication fühlt sich besonders dort wohl, wo Inhalte komfortabel gepflegt werden sollen, aber trotzdem eine klare Ordnung im System wichtig bleibt.
Für Unternehmensseiten mit wiederkehrenden Inhaltsbausteinen, festen Strukturen und mehreren redaktionellen Aufgaben kann das sehr angenehm sein. Die Pflege wird nicht zur Bastelarbeit, sondern bleibt geführt.
Das ist weniger spektakulär als manche Trend-Technologie. Aber genau darin liegt der Vorteil: Ruhe, Struktur und ein CMS, das im Alltag nicht ständig erklärt werden möchte.
TYPO3
TYPO3 ist kein System für mal eben nebenbei. Und genau das kann seine Stärke sein.
Wenn Webprojekte größer werden, mehrere Sprachen brauchen, verschiedene Rollen und Rechte abbilden müssen oder viele Inhaltsbereiche sauber verwaltet werden sollen, bietet TYPO3 eine sehr belastbare Grundlage.
Der Start ist aufwendiger. Dafür bekommt man ein System, das Organisation ernst nimmt: Rechte, Strukturen, Workflows, Erweiterbarkeit. Für größere Webauftritte kann das genau der richtige Rahmen sein.
Von HTML bis zu serverseitig generierten Seiten
Manchmal ist ein großes System einfach zu viel.
Direkt entwickelte Seiten mit HTML, CSS, JavaScript und serverseitig generierten Ausgaben können extrem schlank, schnell und kontrollierbar sein. Kein unnötiger Ballast, keine Plugin-Kette, keine Oberfläche, die mehr kann, als gebraucht wird.
Das lohnt sich besonders, wenn Performance eine wichtige Rolle spielt oder die Seite sehr gezielt aufgebaut werden soll. Dann wird nicht erst ein CMS gebändigt. Dann wird die Lösung direkt aus dem Bedarf heraus entwickelt.
Eigene Plattformentwicklung
Ab einem bestimmten Punkt ist eine Website nicht mehr nur eine Website.
Dann geht es um Nutzerrollen, Daten, Workflows, Schnittstellen, interne Abläufe oder sogar um ein digitales Geschäftsmodell. In solchen Fällen kann eine eigene Plattform sinnvoller sein als der Versuch, ein Standardsystem in eine Richtung zu drücken, für die es nie gedacht war.
Der Vorteil ist Passgenauigkeit. Funktionen, Datenmodelle und Bedienung entstehen entlang des tatsächlichen Prozesses.
Das braucht mehr Konzeption. Aber es kann genau die Freiheit schaffen, die ein besonderes Projekt benötigt.
Und wenn es etwas anderes braucht?
Diese Technologien sind Beispiele. Es gehört zu meiner Philosophie, mich mit den Dingen zu befassen, die mein Kunde braucht. Wenn eine Technologie sinnvoll ist, wirtschaftlich einsetzbar und zukunftsträchtig, lerne ich gerne dazu.
Ich schaue mir mit dir die Lösungswege an und bewerte sie nach den für dich wichtigen Kriterien. Und freue mich dann, etwas Neues mit dir gemeinsam lernen zu dürfen.
Versprochen!